Wie alles begann … 

Von Kindheit an hatte ich eine faszinierende Liebe zu Hunden. Besonders auffällig wurde das, wenn wir meine Oma besuchten, die bei meiner Tante lebte.

 

Der wahre Magnet für mich war nicht nur der Besuch bei Oma, sondern die Tatsache, dass meine Tante einen Deutschen Schäferhund namens Kora besaß. 

Die pure Vorfreude auf diese Besuche führte mich direkt zu Kora, und wir unternahmen stundenlange Spaziergänge. Das Interessante dabei war, dass Kora ein enger Freund eines mächtigen Boxerrüden war – einer jener Hunde, die mich schon damals in ihren Bann zogen.

Und so entwickelte sich das Leben weiter. Trotz meiner festen Überzeugung, dass ein Boxer eines Tages mein eigener Begleiter sein würde, nahm der Lauf der Dinge einen anderen Weg. Statt eines Boxers zog eine wunderbare Münsterländerhündin namens Dina in unser Zuhause ein. Unsere Tage wurden von Dinas verspieltem Wesen erhellt, und wir teilten unzählige fröhliche Momente. 

Doch das Leben hatte noch mehr Überraschungen parat. Als wir in ein Haus mit einem geräumigen Garten zogen, wusste ich, dass die Zeit gekommen war. Im Jahr 2000 war es endlich so weit: Lasko vom Grubigstein, ein beeindruckender gelber Boxerrüde, zog bei uns ein. Sein Anblick und seine Präsenz erfüllten mich mit einer unglaublichen Freude, die ich nicht in Worte fassen konnte. 

Lasko brachte nicht nur Freude in unser Zuhause, sondern er entfachte auch meine Leidenschaft für Hundesport. Ich trat einem Boxerklub bei und begann gemeinsam mit meinem Freund, der ebenfalls einen Boxerrüden namens Berry hatte, auf Ausstellungen und Prüfungen erfolgreich teilzunehmen. Doch die Geschichte nahm noch weitere Wendungen. Ein dritter Boxerrüde, Wild Wizard von Fausto, gesellte sich zu unserer kleinen Runde hinzu. 

Die Leidenschaft für diese großartige Rasse wuchs stetig, und ein Traum begann Form anzunehmen: die Idee, selbst Boxer zu züchten. Nach Laskos früher Abschied im Januar 2008 wusste ich, dass es an der Zeit war, die nächste Etappe zu planen. Nach sorgfältiger Recherche und Gesprächen mit erfahrenen Züchtern fand ich schließlich Chakira von der Igelsheide – ein dunkel gestromtes Boxermädchen von außergewöhnlicher Schönheit. 

Im September 2008 war es dann so weit. Chakira zog in unsere Familie ein und wurde von nun an Teil unserer Boxerrüden-Gruppe, bestehend aus dem Senior Berry und dem aufgeweckten Wild Wizard. Dies war der Moment, in dem der Grundstein für meine Zucht gelegt wurde. Die Frage nach dem passenden Zwingernamen wurde zur Herzensangelegenheit. Als ich sah, wie Chakira heranwuchs und sich entwickelte, war klar, dass mein Zwinger "Boxer von Chakira" heißen würde. 

Mit dem Zwinger genehmigt und allen notwendigen Prüfungen erfolgreich abgeschlossen, bin ich voller Stolz und Freude auf die Zukunft. Ich hoffe darauf, dass Chakira mir gesunde, starke Boxerwelpen schenken wird. Gemeinsam gehen wir nun einen neuen Weg, mit dem Wissen, dass noch viele wunderbare Jahre vor uns liegen.